Wie in den Vorjahren fanden die offenen Ateliers im November statt. Es kamen soviele Leute wie noch nie.

Jürg hat einen Wettbewerb von ARTS+ gewonnen, daher können wir im April für eine Woche ins Tessin in die „Casa dell Arte Rasa“ gehen, um an unseren Kunstprojekten arbeiten zu können. Es ist eine gute Gelegenheit, einen Raum, eine ganze Gegend für den kreativen Rückzug zu benutzen und auf uns wirken zu lassen. Von der Ottern sind wir das ja gewohnt und auch die Kinder sind motiviert, die Woche mit minimalen äusseren Einflüssen zurechtzukommen und kreativ zu arbeiten.

Zurzeit arbeiten wir an einem Auftrag der Kirchgemeinde Oberdiessbach. In den Farben des Kirchenjahrs sollen Altarbehänge (Antependien) entstehen, die zum Interieur der Kirche passen. So gab ich einige Vorschläge ein, diese wurden besprochen und wir erhielten eine Richtung, in der wir weitergehen sollten. Es war erhellend, Vorschlag um Vorschlag zu erarbeiten, um sich am Schluss für eine Serie zu entscheiden. Seit Jahren sind wir in Kontakt mit einer Frau, die in Indien ein ganz Nachhaltiges Projekt leitet. Sie fand für uns eine Druckerei, wo die Sujets auf Seide gedruckt wurden. Sie näht die Antependien mit Ihren MitarbeiterInnen, die durch die Arbeit dem Rotlichtmillieu entkommen können und einen fairen Lohn bekommen. Es ist eine neue, bereichernde Zusammenarbeit und wir sind gespannt, das Produkt schon bald zugeschickt zu bekommen.
Hier ein Film der Entstehung:

Die Antependien werden am 1. Advent in der Kirche Oberdiessbach zu Beginn des Kirchenjahrs präsentiert.
Ort: Kirche
Datum: 27. Nov. 2022 09:30 – 10:30
Vielleicht möchtest du dabei sein?
Link Gottesdienst und Livestream.







„Werden und Vergehen“ war diesmal das Thema. Die Passanten waren aufgefordert, aus einem Handschuh ihren Hasen zu gestalten. Dieser wurde im laufe der nächsten Tagen kleiner und kam dann auf den „Friedhof“. Passend zum Hasen-Thema konnten sich die Leute dazu mit einer Karotte stärken.


O-bach, unser Dorf. Aus den Buchstaben tropfe Wasser, das das Grünzeug und die Schnecken frisch hielt. Aus verschiedenen Gemüsen und Früchten wurden Blumen erstellt, so individuell, wie wir Bürger sind. Auf diesen waren Schnecken ausgesetzt, die sich genüsslich taten und die Passenten belustigten.


Vor dem Mittag machte TeleBärn ein Interview, das dann am Abend ausgestrahlt wurde:





Überfliessende Gefässe, die die Fülle Gottes darstellen. Die Daten, die neben den Schwarzen Flecken stehen sind Daten von einzelnen Dorfbewohnern, die besonders waren, schwierig oder schön.

Das Ende von Corona- aus Masken wurden Blumen gefertigt. Auf dem Brunnengrund war ein Bild, das den Fluss des Wassers zeigt.
Diese überdimensionale Skizze als Aufforderung zum Entspannen war Teil des Themenwegs «Corona und Glaube» in der Passionszeit 2021. Zur Erinnerung an den vielbesuchten Rundgang hat die Kirchgemeinde beschlossen, eine Station zu erwerben, die jetzt dauerhaft im Kirchgarten steht.
