Jürg Zurbrügg

Raum der Stille

Im Sommer 2015 fand ein kirchgemeindeinterner Wettbewerb zur Gestaltung einer Wand im neuen Raum der Stille statt. Der Raum befindet sich in der ehemaligen Sakristei der Kirche, welche renoviert und nun künstlerisch gestaltet wurde. Meine Gestaltung «Die ganze Bibel» hat diesen Wettbewerb gewonnen, so dass ich dies ausführen konnte. Zum Projekt: Die Gestaltung von umfasst ein zwei mal zwei Meter grosses Plakat, auf welchem der ganze Bibeltext abgedruckt ist. Das sind 726’510 Wörter in Schriftgrösse 4. Vor dem Text hängt an groben Seilen ein Kreuz aus altem Weidezaun-Stacheldraht. Dieses erinnert an den Kreuzestod Jesu Christi für alle Menschen und bildet den Fluchtpunkt des biblischen Wortes auf der Wand. Es lässt durch seine Form, seine Herkunft und seine Lage viele Interpretationen und Auseinandersetzungen mit Jesus Christus und der Bibel zu. Aus der Zeitung: „Mit dem neuen Raum der Stille stellt die Kirchgemeinde Oberdiessbach neben der Kirche ab sofort einen zusätzlichen Raum für Stille und Gebet zur Verfügung. Es ist ein idealer Ort für eine Ruhepause im oft hektischen Alltag. Es besteht die Möglichkeit, eine Kerze anzuzünden und ein Anliegen oder einen Dank in das Gebetsbuch zu schreiben. Sitzkissen, Gebetsschemel, Bibeln und Gesangbücher liegen bereit. Der Raum ist wie die ganze Kirche täglich von 8.00 Uhr bis 18.00 Uhr geöffnet. Er ist durch den Chor der Kirche zu erreichen.“ (Bilder und Textteile von Pfr. Daniel Meister)

Grenzen

Bis man sich als Künstler dorthin etabliert hat, wo man sein Ding macht und genau weiss, was das ist, ist man in einer Aufbauphase. In dieser Phase müssen die Grenzen ausgelotet werden. Und zwar wünsche ich mir, dass diese Phase ewig dauert. Wenn einer eine Grenze niederreisst, ist der Lärm gross. Der Aufbau ist jedoch viel intensiver. John Franklin sagt, dass für den Künstler das wichtigste sei „to articulate boundaries which do not oppress or hem in but serve a liberating purpose and make reconciliation possible.“  

Kunstausstellung Unter uns

Ausstellung der Arbeiten von Jürg Zurbrügg: 15. Januar bis 12. April 2008 Die Ausstellung findet in den Räumen des Café Tscharni statt. Informationen und Rahmenprogramm zum Quartierzentrum finden Sie auf der Homepage www.qzt.ch Öffnungszeiten: Dienstag bis Freitag: 8.30 bis 22.30 Uhr, Samstag: 8.30 bis 18 Uhr, Sonntag: 10 bis 17 Uhr Wo? Café Tscharni, Waldmannstrasse 17, 3027 Bern Besondere Veranstaltungen: Samstag, 19.01.08 um 14:00 Uhr: Öffentliche Führung, Dauer ca. 1h

Quadriga

Mein erstes Tackerbild heisst „Quadriga“ und stellt einen Wagenlenker mit Ross und Wagen dar. Diese Aufnahme zeigt das noch nicht ganz abeschlossene Bild, das aus ca. 30’000 Heftklammern besteht. 1000×1500, Metall und Gummimatte, CHF 900.00

  • Blog 2003-2017 (zuerst viel Text über dies und jenes, dann ab 2016 jeweils nur „ein Text oder ein Bild pro Besuch. Keine Navigation. Keine Verzettelung und Termindichte, simpel und klar, einfach ein Gedanke zu seiner Zeit.“ Man konnte urspünglich die älteren Einträge nicht mehr abrufen, es nannte sich „Zurbrügg aktualisieren“, bis 2017.
  • Abschlussarbeit (in neuem Fenster) 2011 der Schule für Gestaltung Bern
  • Kunstwebsite (in neuem Fenster) bis 2003
  • Gestalten